Hunde in der Schweiz

Die folgenden Hunde befinden sich auf Pflegestellen in der Schweiz. Für sie suchen wir das passende Zuhause.

Weitere Fotos und die genauere Beschreibung der einzelnen Hunde finden Sie anschliessend an die Übersicht.

  • KIM

Kim ist ein sanfter, feiner, mittelgrosser (16 kg) Rüde.
Er ist kastriert und vollständig geimpft.

Er konnte gegen Ende des letzten Jahres sein „Zuhause“ in einem italienischen Canile gegen eine familiäre Pflegestelle in der Schweiz tauschen.
Das Zusammenleben in vier Wänden mit einer Zweibeinerin musste Kim zuerst lernen – mittlerweile holt er sich, wenn sein Mensch kurz aus dem Haus ist, zum Trost irgendein herumliegendes Utensil in sein „Nest“ … er stibitzt dabei, was ihm grad vor die Nase kommt.

Menschen gegenüber ist er anfänglich noch etwas zurückhaltend. Zu seiner Bezugsperson hat er aber in den zwei Monaten in der Schweiz ein schönes Verhältnis aufgebaut, draussen orientiert er sich an ihr und lässt sich gut abrufen.
Seine Pflegemamma sagt, er sei ein pfiffiges Kerlchen geworden.

Artgenossen, egal ob männlich oder weiblich, mag er sehr und er kennt keine Aggression. Im Moment lebt er mit zwei grösseren Hündinnen zusammen, denen er vieles abgucken konnte.

Im Auto fährt Kim ruhig mit, öV hat er noch nicht kennengelernt.

Bei Tierarzt verhält er sich mustergültig.
Tierarztbesuche hatte er einige in letzter Zeit, da er bereits mit Husten aus Apulien angereist war.
Dies hat ihn nie eingeschränkt, auf den Spaziergängen hustete er wenig.
Wir wollten jedoch möglichst viel abklären.
Die Tests auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Herzwurm und Lungenwurm) waren negativ; Antibiotika und Entzündungshemmer verschafften nur geringe Linderung.
Nun, mit der Gabe von Cortison, hustet Kim kaum noch. Das in der Schweiz erstellte Röntgenbild zeigt Veränderungen der Bronchien. Vermutlich hatte Kim in Apulien mal eine nicht behandelte, starke Bronchitis, die wohl chronisch geworden ist.

Künftig wäre es von Vorteil, mit Kim zu inhalieren, damit das Cortison ganz lokal in die Bronchien gegeben werden kann.
Die Kosten für das Medikament belaufen sich auf 10 bis 20 Franken pro Monat.

Kim hat zudem eine Fehlstellung einiger Zehen – hier könnte mal etwas gebrochen gewesen sein.
Kim stört’s überhaupt nicht.

Für Kim wünschen wir uns ein ruhiges, geduldiges Zuhause, wo der liebenwerte, feine Rüde wieder ankommen kann. Ein sozialer Ersthund darf gerne schon da wohnen.